Begriffsklärung: Büromaterial

Büromaterial sind Verbrauchsgüter und Schreibgeräte des Büroalltags.
Als Verbrauchsgüter gelten Papier für Drucker und Kopierer,
Notizblöcke, Post-its, Toner oder zum Beispiel Radiergummis.
Zusätzlich gehören auch Briefumschläge und anderes Verpackungsmaterial dazu.
Schreibgeräte sind Kugelschreiber, Bleistifte, Buntstifte, Textmarker oder Füller.
Weitere Produkte sind Taschenrechner, Schere, Locher, Klebeband und Ähnliches.
Tacker, Hefter, Klarsichthüllen, Büroklammern, Brieföffner und Ordner sind Güter für Ordnungssysteme.
Ordnungssysteme dienen der Sortierung und dauerhaften Aufbewahrung von Unterlagen und wichtigen Dokumenten.
Generell gelten steuerrechtlich Produkte mit einem Anschaffungswert von bis 60 Euro als Büromaterial.

In der Buchhaltung wird Büromaterial als Sofort-Aufwand direkt verbucht.
Büromaschinen oder größere Büromöbel gehören nicht zum Büromaterial,
sondern zur Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Tendziell können geringwertige Wirtschaftsgüter,
die für einen reibungslosen Ablauf der Büroprozesse dienen,
als Büromaterial angesehen werden.
Wesentlich ist ebenso eine angemessene Menge.
Ein mittelständisches Unternehmen braucht beispielsweise keine Lagerhalle voll mit Büromaterial.
Bei Gebrauchsgütern ist stets die richtige Bestellmenge und der richtige Bestellzeitpunkt zu beachten.